Beiträge für Tipps und Hintergründe

Adressen kaufen trotz DSGVO

Haftungsausschluss: Dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung Ab Mai wird die neue Datenschutzgrundverordnung bindend. Für den Adresshandel bedeutet das mitunter einschneidende Veränderungen. Was ist überhaupt noch legal und welche Schlupflöcher kann man nutzen? Wozu Adressen kaufen? Um mit Direktwerbung Neukundenakquise zu betreiben, werden Adressen benötigt. Diese kann man selbst recherchieren oder einfach in Zielgruppen-gerechten Paketen fertig kaufen. Dabei sollte man seine Zielgruppe so genau wie möglich eingrenzen. Mögliche Kriterien zur Eingrenzung sind die Branche oder die Region, aber auch tiefer gehende Selektionsmerkmale sind je nach Anbieter möglich. Mehr zum Thema Adressen kaufen. Gesetzliche Regelung bisher Datenhandel konnte bisher vor allem auf der Grundlage des Listenprivilegs im Bundesdatenschutzgesetz statt finden. Es erlaubt Unternehmen, Daten unter bestimmten Voraussetzungen und bis zu einem gewissen... Artikel ansehen

Werbeeinwilligung und DSGVO – wird 2018 alles anders?

Haftungsausschluss: Dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) regeln aktuell, welche Daten für Werbezwecke gespeichert und wie diese verwendet werden dürfen. 2018 soll nun die EU-Datenschutz- Grundverordnung in Kraft treten, über die nun mehr als 4 Jahre in den verantwortlichen EU-Gremien verhandelt wurde. Sie soll die Behandlung personenbezogener Daten im EU-Raum vereinheitlichen. Auswirkungen auf den Adresshandel Das Listenprivileg, das Adresshändlern gestattet Daten zu sammeln und diese für Werbezwecke zu vermarkten, findet im DSGVO keine Erwähnung mehr. Anstelle dessen tritt eine Erlaubnisnorm, der Erwägungsgrund 47, die in späteren Artikeln allerdings relativiert wird. Im DSGVO sind 173 Erwägungsgründe den darauffolgenden Artikeln vorangestellt. Im Erwägungsgrund 47 heißt es: „Die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke... Artikel ansehen

Firmenadressen kaufen – was kommt danach?

Viele Jungunternehmer wissen gar nicht, dass es überhaupt möglich ist und etablierte Unternehmen betreiben es wie selbstverständlich: Adresskauf – oft in einem Atemzug mit Datenhandel genannt und daher meist mit einem wenig positiven Beigeschmack. Warum Adresskauf legal ist Dieser Beigeschmack kommt nicht von ungefähr. Besonders im Bereich der personenbezogenen Privatdaten wird der Datenschutz von so manchen Internetportalen nicht so genau genommen. Dies hat aber nicht viel mit dem Geschäft von Anbietern von Firmenadressen zu tun. Diese arbeiten ausschließlich mit veröffentlichten Firmenadressen oder bei personenbezogenen Daten mit Material, das u.a. auf Fachmessen oder telefonisch gesammelt wird, also mit dem Einverständnis der jeweiligen Person. Der Handel mit solchem Datenmaterial ist zulässig, was aber nicht bedeutet, dass der Kunde die gekauften Adressen beliebig... Artikel ansehen

Adressen kaufen und Preisvergleich

Für Unternehmen, die noch nicht viel Erfahrung mit Adresskauf haben, ist der Markt der Adresshändler weit und undurchsichtig, aber vergleichen lohnt sich auf jeden Fall. Preisvergleich – Bedeutet teuer bessere Qualität? Datenpflege kostet Geld und das spiegelt sich bis zu einem gewissen Grad auch im Adresspreis wider, aber der Preis setzt sich nicht ausschließlich aus den tatsächlichen Datenerhebungs- und Datenpflegekosten zusammen, sondern man zahlt – wie in allen anderen Lebensbereichen auch – in der Regel für die Marke mit. Das heißt also, dass die Marketing- und Vertriebskosten zu einem nicht unwesentlichen Teil mit in den Adresspreis einfließen. Spamangebote, die mehrere zehntausend oder mehrere Millionen Daten für wenige hundert Euro anbieten, sind definitiv mit Vorsicht zu genießen. Eine regelmäßige Datenpflege bedeutet... Artikel ansehen