Wie ein Autohaus mit gekauften Adressen den Kundenstamm erweitert

Ein Autohaus bei München bietet im großen Stil Autoleasingverträge für Unternehmen an. Um den Kundenstamm zu erweitern, möchte die Geschäftsleitung Adressen umliegender Firmen kaufen. Im Fokus stehen Mittel- und Großunternehmen, da hier ein größerer Bedarf für Firmenwägen besteht.

Hintergrund

Das Autohaus ist in Besitz von Fahrzeugen aus dem hoch- und mitteklassigen Segment.  Die Fahrzeuge werden mit Leasingvertrag angeboten und müssen nach Ablauf des Vertrags zurückgegebenen werden. Anschließend reinigt die Autohauswerkstatt die Fahrzeuge umfassend und bessert entstandene Schäden aus. Danach kann das Fahrzeug an den nächsten Leasing Nehmer übergeben werden.

Die Zielgruppe

Eine passende Zielgruppe sieht die Geschäftsführung des Autohauses in größeren Unternehmen, eine genaue Branche wird nicht festgelegt, um eine möglichst große Bandbreite verschiedener Unternehmen zu erhalten. Da viele Unternehmen Firmenwägen brauchen, schränkt die Geschäftsleitung die Branchen nicht ein. Zudem ist ein weiteres Ziel der Kampagne herauszufinden, bei welchen Branchen der meiste Bedarf besteht. Dadurch kann bei einem nächsten Adresskauf die Zielgruppe effizienter zusammengefasst werden.

Die Planung

Das Autohaus entscheidet sich Adressen aus München und einem Umkreis von 60 Km zu erwerben. Da das Ziel darin besteht viele Unternehmen zu kontaktieren, ist eine eigenständige Suche der entsprechenden Kontaktdaten zu zeit- und kostenintensiv. Somit verbleibt der Kauf von Adressdaten als lohnenswerteste Alternative. Auf dem Markt existieren eine Vielzahl von Adresshändlern oder auch Listbroker genannt. Die Geschäftsleitung holt sich bei mehreren Anbietern Angebote ein und entscheidet sich schlussendlich für Address-Base. Grund für die Entscheidung war die Reaktionsschnelligkeit und Kompetenz des Teams, sowie der faire Preis. Zudem erhält das Autohaus eine Beispieldatei, um die Datenqualität vorab zu überprüfen.

Die Durchführung

Durch die Mitarbeiter von Address-Base wurde das Autohaus umfassend über die Datenschutz-Grundverordnung und über die Gesetze zur Vermeidung des unlauteren Wettbewerbs informiert. Auf dieser Grundlage entscheidet sich das Autohaus für Briefwerbung . Der Werbebrief soll einen Flyer des Autohauses enthalten, welcher die verfügbaren Automodelle präsentiert. Außerdem erhalten die potenziellen Kunden eine genaue Preisstaffelung für die Leasingraten. Zusätzlich ist ein Rabattcoupon enthalten für die Abnahme mehrere Fahrzeuge, die als Firmenautos verwendet werden sollen. Mithilfe eines QR-Codes können die Wägen ganz unkompliziert angefragt werden.

Die Kosten

Der Kundenservice von Address-Base erstellt ein individuelles Angebot für das Autohaus. Daraus ergeben sich knapp 25.000 Adressen zu den angegebenen Kriterien. Der Preis beläuft sich auf 0,26€ pro Adresse, wodurch sich ein Gesamtrechnungsbetrag von 6.500,00 € ergibt (Stand Oktober 2021).

Um die Kosten aufzuteilen, kauft das Autohaus erst ein Paket von 10.000 Adressen für einen Preis von 2.600,00 €. Je nachdem wie erfolgreich die Kampagne ausfällt, will das Autohaus auch den restlichen Bestand der Adressen kaufen.

Zu den Kosten für die Adressen, kommen noch weitere Kosten für die Erstellung und den Druck der Flyer und den Versand der Briefe. Schlussendlich belaufen sich die Gesamtkosten auf knapp 11.300,00€.

Fazit

Nach Versand der Flyer erhält das Autohaus eine gute Resonanz. Durch die Aktion schlossen viele der kontaktierten Unternehmen neue Leasingverträge ab. Insbesondere Branchen aus dem produzierenden Gewerbe haben sich besonders interessiert gezeigt. Auch einige ambulante Pflegedienste konnten als Neukunden begrüßt werden. Aufgrund des Erfolgs kauft das Autohaus auch die restlichen Adressen.

Bildquelle: Pixabay

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Über den Author

Merle Baehr
Merle Baehr arbeitet für Address-Base als Marketingverantwortliche und veröffentlich regelmäßig Blogartikel. Außerdem ist sie im Customer Support tätig und bearbeitet die Anfragen unserer Kunden.

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