Stichword-Archiv: dsgvo

DSGVO und Firmenadressen kaufen – ist das problematisch?

Da unsere Kunden immer wieder um Beratung bezüglich der DSGVO bitten, möchten wir einen weiteren Artikel dazu anbieten. Bitte beachten Sie aber, dass wir keine Rechtsberatung ersetzen können. Viele denken, dass Firmenadressen grundsätzlich nicht von der DSGVO betroffen sind. Das ist leider falsch. Wir erklären, welche Schlupflöcher es gibt und worauf man achten sollte. Wann sind Firmenadressen personenbezogene Daten? Auf den ersten Blick scheinen Firmendaten und personenbezogene Daten nichts miteinander zu tun zu haben, aber Firmen, die nicht als juristische Person gelten, fallen unter personenbezogene Daten. Juristische Personen sind Unternehmensformen wie zum Beispiel GmbHs oder AGs. Somit gelten Ärzte, Handwerker oder Selbständige in der Regel nicht als juristische Personen und fallen unter den Schutz der DSGVO. Juristische Personen sind laut... Artikel ansehen

Adressen kaufen trotz DSGVO

Haftungsausschluss: Dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung Ab Mai wird die neue Datenschutzgrundverordnung bindend. Für den Adresshandel bedeutet das mitunter einschneidende Veränderungen. Was ist überhaupt noch legal und welche Schlupflöcher kann man nutzen? Wozu Adressen kaufen? Um mit Direktwerbung Neukundenakquise zu betreiben, werden Adressen benötigt. Diese kann man selbst recherchieren oder einfach in Zielgruppen-gerechten Paketen fertig kaufen. Dabei sollte man seine Zielgruppe so genau wie möglich eingrenzen. Mögliche Kriterien zur Eingrenzung sind die Branche oder die Region, aber auch tiefer gehende Selektionsmerkmale sind je nach Anbieter möglich. Mehr zum Thema Adressen kaufen. Gesetzliche Regelung bisher Datenhandel konnte bisher vor allem auf der Grundlage des Listenprivilegs im Bundesdatenschutzgesetz statt finden. Es erlaubt Unternehmen, Daten unter bestimmten Voraussetzungen und bis zu einem gewissen... Artikel ansehen

Werbeeinwilligung und DSGVO – wird 2018 alles anders?

Haftungsausschluss: Dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) regeln aktuell, welche Daten für Werbezwecke gespeichert und wie diese verwendet werden dürfen. 2018 soll nun die EU-Datenschutz- Grundverordnung in Kraft treten, über die nun mehr als 4 Jahre in den verantwortlichen EU-Gremien verhandelt wurde. Sie soll die Behandlung personenbezogener Daten im EU-Raum vereinheitlichen. Auswirkungen auf den Adresshandel Das Listenprivileg, das Adresshändlern gestattet Daten zu sammeln und diese für Werbezwecke zu vermarkten, findet im DSGVO keine Erwähnung mehr. Anstelle dessen tritt eine Erlaubnisnorm, der Erwägungsgrund 47, die in späteren Artikeln allerdings relativiert wird. Im DSGVO sind 173 Erwägungsgründe den darauffolgenden Artikeln vorangestellt. Im Erwägungsgrund 47 heißt es: „Die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke... Artikel ansehen