Adressen kaufen und Preisvergleich

Adressen PreisvergleichFür Unternehmen, die noch nicht viel Erfahrung mit Adresskauf haben, ist der Markt der Adresshändler weit und undurchsichtig, aber vergleichen lohnt sich auf jeden Fall.

Preisvergleich – Bedeutet teuer bessere Qualität?

Datenpflege kostet Geld und das spiegelt sich bis zu einem gewissen Grad auch im Adresspreis wider, aber der Preis setzt sich nicht ausschließlich aus den tatsächlichen Datenerhebungs- und Datenpflegekosten zusammen, sondern man zahlt – wie in allen anderen Lebensbereichen auch – in der Regel für die Marke mit. Das heißt also, dass die Marketing- und Vertriebskosten zu einem nicht unwesentlichen Teil mit in den Adresspreis einfließen.

Spamangebote, die mehrere zehntausend oder mehrere Millionen Daten für wenige hundert Euro anbieten, sind definitiv mit Vorsicht zu genießen. Eine regelmäßige Datenpflege bedeutet auch bei automatisierten Vorgängen Zeit und kostet Geld. Mit einer Zielgruppe, die auf deutsche Unternehmen begrenzt ist und damit nur eine sehr begrenzte Auflage zulässt, sind extreme Billigangebote logistisch nicht möglich.

Dennoch müssen hochwertige Firmenadressen nicht teuer sein wie folgende Übersicht zeigt.

Übliche Preisspannen bei Firmenadressen (Stückpreise)

Preisspanne Miete   Preisspanne Kauf  
Postalische Adresse 0,10 – 0,40 € 0,10 – 1,50 €
Telefonnummer 0,02 – 0,10 € 0,05 – 0,30 €
Webseite 0,02 – 0,10 € 0,05 – 0,30 €
Ansprechpartner 0,02 – 0,10 € 0,05 – 0,50 €

Bei vielen Anbietern wird pro Zusatzkriterium ein Aufpreis verlangt. Im Online-Shop von Address-Base www.address-base.de erhalten Sie alle Angaben, soweit vorhanden, innerhalb eines günstigen Pauschalpreises dazu.

Warum ist die Preisspanne so groß?

Wenn sich die Preise grob innerhalb der in der Tabelle angegebenen Preisspanne bewegen, muss günstig nicht zwingend schlechte Qualität bedeuten. Hebel für die Preisgestaltung sind vor allem die Abnahmemenge, die benötigten Kriterien und ob die Adressen gemietet oder gekauft werden.

Bei der Abnahme von mehreren zehntausend Firmenadressen sind Stückpreise unterhalb von 0,20 € keine Seltenheit, bei mehr als hunderttausend Datensätzen sind sogar Preise unterhalb von 0,10 € denkbar.

Manche Adressverlage bieten eine Adressmiete an. In dem Fall kann man die Daten nur einmalig oder nur für eine bestimmte Zeitspanne verwenden. Dieses Modell wird dann, im Vergleich zum Kauf, entsprechend günstiger angeboten.

Spezialkriterien wie spezifische Ansprechpartner aus dem Einkauf, Angaben über IT-Strukturen oder Fuhrparks kosten je nach Aufwand, der bei der Erhebung entsteht, mehr als in der Tabelle angegeben. Solche Kriterien müssen telefonisch oder auf Messen erfragt werden. Der Aufwand schlägt sich entsprechend auf den Preis nieder.

Qualitätsvergleich – Was kann ich für welchen Preis erwarten?

Grundsätzlich gilt, dass teuer nicht unbedingt besser ist. Die meisten Anbieter von Firmenadressen nutzen ähnliche Quellen und Maßnahmen zur Erhebung ihrer Daten. Es unterscheiden sich unter Umständen die Prüfintervalle und die Prüfmaßnahmen.

Kein Anbieter kann Irrläufer völlig ausschließen. Branchenüblich ist eine Irrläuferquote zwischen 5% und 10%. Das ist eine preisunabhängige Realität im Adressgeschäft. Bei sehr gut geprüften Daten oder wenig fluktuationsanfälligen Branchen ist eine Irrläuferquote von unter 5% möglich. Am besten befragen Sie dazu direkt den Anbieter Ihrer Wahl und fragen, was im Falle einer Überschreitung der genannten Quoten an Kulanzleistung vorgesehen ist.

Wie erkenne ich schwarze Schafe?

Leider wird das Datengeschäft oft zu Recht mit schwarzen Schafen assoziiert. E-Mail Spammer senden regelmäßig ungebetene Werbung mit Billigangeboten. Das schadet dem Ruf der ganzen Branche. Um sicher zu gehen, dass Sie an einen seriösen Anbieter geraten, rufen Sie am besten an und lassen sich Fragen zur Irrläuferquote und zur Erhebung der Daten erklären. Unseriöse Anbieter sitzen oft im Ausland und geben nur eine Telefonnummer an, die nicht besetzt ist.

Ein weiterer Hinweis für unseriöse Anbieter ist die Werbung mit billigen Opt-In Adressen. Opt-In steht für Werbeeinwilligung und diese ist nicht ohne großen Aufwand zu erheben. Besonders bei E-Mail Werbung spielt diese Werbeeinwilligung eine große Rolle. Seriöse Anbieter klären gerne über diese Thematiken auf.

Sie haben noch Fragen zum Thema Adresshandel?

Alle Fragen konnten wir mit diesem Artikel sicher nicht beantworten. Informieren Sie sich doch auf unserer Informationsseite zum Thema Adressen kaufen oder kontaktieren Sie einfach und unverbindlich unser Team.

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2 Kommentare

  • Marten Janssen on 4. November 2016

    Hallo Sie schreiben: „Grundsätzlich gilt, dass teuer nicht unbedingt besser ist. Die meisten Anbieter von Firmenadressen nutzen ähnliche Quellen und Maßnahmen zur Erhebung ihrer Daten. Es unterscheiden sich unter Umständen die Prüfintervalle und die Prüfmaßnahmen.“ Bitte nennen Sie mir ihre Prüfintervalle und die Prüfmaßnahmen! Danke

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  • Address-Base on 11. November 2016

    Wir prüfen unsere Quellen ca. vierteljährlich, was aber nicht heißt, dass wir eine vierteljährliches Abbild der Realität haben, weil auch die Quellen nicht tagesaktuell sind.

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