Stichword-Archiv: adresshandel

DSGVO Urteil gegen Adresshändler

Seit Inkrafttreten der DSGVO hat es nun schon das ein oder andere Urteil gegen unterschiedliche Unternehmen gegeben. Die Urteile fallen sehr unterschiedlich aus. Besonders interessant ist das erste Urteil gegen ein Address-Base ähnliches Unternehmen aus dem Adresshandel. Mildere Strafen bei Kooperationsbereitschaft Es gab ein Urteil wegen Verstößen gegen die DSGVO gegen Knuddels und Google. Die Urteile könnten verschiedener kaum sein. Das liegt nicht daran, dass Knuddels in Deutschland vor Gericht stand und Google in Frankreich, sondern vor allem an der unterschiedlichen Kooperationsbereitschaft der beiden Unternehmen. Das Webportal Knuddels hatte Passwörter seiner Nutzer unverschlüsselt abgespeichert und ist einem Hackerangriff zum Opfer gefallen. Das Unternehmen hat den Vorfall sofort gemeldet und die Sicherheitslücke zugegeben und behoben. Entsprechend wurde nur eine Strafe von... Artikel ansehen

Werbeeinwilligung und DSGVO – wird 2018 alles anders?

Haftungsausschluss: Dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) regeln aktuell, welche Daten für Werbezwecke gespeichert und wie diese verwendet werden dürfen. 2018 soll nun die EU-Datenschutz- Grundverordnung in Kraft treten, über die nun mehr als 4 Jahre in den verantwortlichen EU-Gremien verhandelt wurde. Sie soll die Behandlung personenbezogener Daten im EU-Raum vereinheitlichen. Auswirkungen auf den Adresshandel Das Listenprivileg, das Adresshändlern gestattet Daten zu sammeln und diese für Werbezwecke zu vermarkten, findet im DSGVO keine Erwähnung mehr. Anstelle dessen tritt eine Erlaubnisnorm, der Erwägungsgrund 47, die in späteren Artikeln allerdings relativiert wird. Im DSGVO sind 173 Erwägungsgründe den darauffolgenden Artikeln vorangestellt. Im Erwägungsgrund 47 heißt es: „Die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke... Artikel ansehen